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Vegane & Glutenfreie Apfeltarte

Eine vegane Tarte zu backen ist relativ einfach, man verwendet einfach keine Eier und keine tierischen Fette. Aber eine vegane und glutenfreie Tarte zu backen, ist schon ein bisschen schwieriger.


Wenn man Veganer ist und gleichzeitig Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten hat, kann es oftmals anstrengend sein, einen einfachen Kuchen zu backen. Man lässt es oft lieber gleich bleiben. Nirgends bekommt man das perfekte Rezept, weil immer irgendeine Zutat nicht wirklich vegan ist oder weil man die Zutaten nicht verträgt. Das macht dann oft den Teig entweder zu weich oder zu fest. Oft muss man andere Backzeiten berechnen. Das kann passieren, wenn man glutenfrei backt.


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Ich bin eigentlich keine große Freundin von Rezepten, sondern liebe kreative Experimente, aber bei veganem Gebäck hat das oft überraschende Folgen :) 


Mein veganes und glutenfreies “Apfeltarte” Rezept ist einfach, aber wenn man Zutaten austauscht, muss man - wie oben erwähnt - ein wenig ausprobieren und solange noch ein wenig Reismehl, Tapiokastärke oder Maisstärke einkneten, bis der Teig die richtige Festigkeit erhält. Jedes Mehl verhält sich bei der Verarbeitung und beim Backen anders, was eine echte Herausforderung darstellen kann, wenn man noch nicht so richtig geübt ist oder nur selten backt.


Veganes und glutenfreies Backen ist meiner Meinung nach wegen der unterschiedlichen Nahrungspräferenzen von Natur aus ein wenig experimentell und es ist hilfreich, wenn man Vorkenntnisse hat und weiß, wie sich beispielsweise ein Mürbeteig anfühlen sollte, damit er a) beim Backen nicht auseinander läuft oder b) nicht zu mürbe wird.


Ich habe für euch ein Rezept ausprobiert, das gut funktioniert hat. Es ist allerdings ratsam, das Wasser und das Kokosfett nach und nach beizumischen und unterzukneten, am besten nicht alles auf einmal mischen, sondern löffelweise in den Teig einarbeiten, damit man die gewünschte Mürbeteig Konsistenz erhält.


Die trockenen Bestandteile verhalten sich wie angegeben. Bei der Hinzugabe von Wasser und Fett bitte nach und nach vorgehen, wie oben bereits beschrieben. Das liegt daran, dass sich die Zutaten anders verhalten als Weizenmehl, mit dem das Backen wirklich sehr viel einfacher ist - aber eben nicht gesünder!


Beschreibung des Geschmacks der “Veganen und Glutenfreien Tarte” 


Von einem Genießer, der die Tarte probiert hat, beschrieben


“Die Kruste der Tarte schmeckt wie fantastische Kokos-Mandel-Makronen an Weihnachten. - außen knusprig, innen zart schmelzend. 

Die Apfelstücke sind weich, haben aber noch eine Textur für den Biss. Sie haben eine leichte Säure, aber einen vollen Apfelgeschmack, als hätte man das gesamte Apfel-Aroma in einem Bissen extrahiert. 

Der Boden ist so schön dünn, dass Teile des Saftes, die der Apfel abgibt, den Weg an den Boden gefunden haben und dort karamellisiert sind. Apfel-Karamell, der aus dem eigenen Saft der Äpfel entstanden ist. Super lecker!”


Die Zutaten


Nach Möglichkeit versuche ich immer, ganz normale Zutaten zu verwenden, die jeder im Haus hat, aber bei der veganen und glutenfreien Bäckerei ist das nicht immer ganz einfach.


Dafür ist das Rezept aber frei von Backtriebmitteln, gegen die wir hier oft allergisch sind.


Dieses Rezept verwendet ganz normale gemahlene Mandeln, Wasser, Salz, gute Äpfel, Zimt und Vanilleextrakt nach Belieben.


Zutaten, die man eventuell nicht zu Hause hat, sind: Buchweizenmehl, Rohrohrzucker, Reismehl (Tapioka- oder Maisstärke), Agavendicksaft und Kokosöl. Statt des Kokosöls kann man natürlich auch vegane Margarine verwenden.


Beim Kokosöl sollte man beachten, dass es für die Verarbeitung der Rezeptzutaten am besten weich und nicht ganz flüssig ist, damit man es wie gewohnt in den Mürbeteig einkneten kann. Weiches Kokosöl macht den Teig ziemlich weich und wird im Kühlschrank (bei der Teigruhe) ziemlich hart. Daher sollte man den Teig nach der Teigruhe ca. eine halbe Stunde vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank holen.


Man kann den Mürbeteig auch sehr gut vorbereiten, sogar 1-3 Tage vor dem Backen. Dann ist man am Backtag wesentlich schneller fertig und außerdem gewinnt der Teig dadurch enorm an Aroma. Ein kurz ruhender Teig hat nicht so viel Aroma wie ein Teig, der eine längere Teigruhe genießen durfte.


Die Äpfel


Es ist wirklich wichtig, dass man gute Äpfel für die Tarte verwendet. Mit guten Äpfeln wird der Geschmack himmlisch. Der Geschmack des Apfels verteilt sich durch die austretende Feuchtigkeit im Tarteboden, was erwünscht ist. Er parfümiert damit den gesamten Teig, wenn es ein guter, säuerlicher Apfel ist.


Wir empfehlen daher für den Geschmack, Elstar-, Coxorange oder Boskop Äpfel zu verwenden. Sollten diese in Ihrem Land nicht verfügbar sein, dann empfehlen wir die bei Ihnen erhältlichen regionalen säuerlichen Äpfel zu verwenden. Man braucht ja nicht so viele davon zu kaufen. Es reichen, wie bereits erwähnt, schon 2 große Äpfel aus.


Die Kuchenformen


Für eine große Tarteform oder Kuchenform 26 cm oder zwei kleine Tortenbackformen à 18 cm.


Wenn man eine kleine Kuchenform verwenden möchte, kann man beispielsweise die Hälfte des Teiges einfrieren, ca. 4 Monate haltbar, oder einfach die Hälfte der Zutaten verwenden. 


Es ist allerdings der gleiche Aufwand. Ich habe mich dazu entschlossen, die zweite Hälfte des Teiges einzufrieren, weil ich daraus später eine weitere Tarte backen möchte oder vielleicht sogar Mürbeteigplätzchen. Es ist eigentlich ziemlich cool, wenn man immer einen fertigen Teig parat hat.


Abgesehen davon lassen sich größere Mengen an Zutaten oft einfacher abmessen.


Das Rezept


  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 80 g Buchweizenmehl
  • 4-5 El kaltes Wasser
  • 100 g weiches Kokosöl plus ca. 1 Tl. Kokosöl für die Backform
  • 60 g Rohrohrzucker oder Kokosblütenzucker
  • ½ Tl Salz
  • nach Belieben Vanille Extrakt oder echte Vanille
  • 2 große Äpfel für die große Tarteform, 1 großer Apfel für die kleine Tarteform
  • ½ - 1 Tl Zimt
  • ca. 1-2 Tl Rohrohrzucker
  • 1-2 El Agavendicksaft oder Ahornsirup zum Bestreichen


  • 2 EL Linsen zum Blindbacken
  • Backpapier



Die Zubereitung


Der Mürbeteig


  1. Alle Zutaten abmessen und bereitstellen. Das beschleunigt die Prozedur sehr.
  2. Mandeln, Buchweizenmehl, Zucker, Salz und ggf. Vanille in eine Schüssel geben.
  3. Kokosöl löffelweise einkneten.
  4. Kaltes Wasser löffelweise einkneten - nur so viel, dass der Teig sich gut formen lässt, aber nicht zu weich wird.
  5. Den Teig gut durchkneten, mit Klarsichtfolie einwickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.


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Die Äpfel

  1. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in gleichmäßige Scheiben schneiden.
  2. Zimt mit 1-2 Tl. Rohrzucker mischen und bereitstellen.
  3. Agavendicksaft bereitstellen.


Mürbeteig blindbacken

  1. Backofen auf 170°C vorheizen
  2. Den Teig aus dem Kühlschrank holen (ca. ½ Std. vor dem Ausrollen je nach Zimmertemperatur).
  3. Die Backform mit Kokosöl einfetten, Backpapier auf den Boden legen, mit dem Spannrand der Kuchenform einklemmen, wenn es eine Springform ist, und dann den Rand abschneiden. Bei einer richtigen Tarteform genügt es, die Form gut einzufetten und sie ein wenig zu bemehlen.
  4. Mürbeteig ausrollen und auf die Tarteform legen, Rand andrücken.
  5. Backpapier auf den Teig legen und mit den Linsen beschweren.
  6. Teig 15 Min. blindbacken.


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Belegen & Fertigbacken

  1. Den vorgebackenen Teig aus dem Backofen nehmen, ca. 5 Min. abkühlen lassen.
  2. Backofen auf 180°C hochdrehen.
  3. Äpfel auf dem Tarteboden verteilen, mit Zimt und Zucker besprenkeln.
  4. Die Tarte zurück in den Backofen stellen und weitere 15 Min backen.
  5. Die Tarte aus dem Backofen nehmen, noch heiß vorsichtig mit Agavendicksaft besprenkeln und weitere 5 Minuten backen.


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Violà, genießen Sie die super leckere Tarte. Aber vorher natürlich ein bisschen abkühlen lassen.


Bon Appetit


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Format: 10,5 x 14,8 cm, A6


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Hier ist ein einfach zuzubereitendes Cold-Brew-Eistee-Rezept für SIE – perfekt für den Sommer!


Um kalt gebrühten Eistee zuzubereiten, vermischen Sie lose Teeblätter oder Teebeutel mit kaltem Wasser und lassen Sie den Tee mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen. Den Tee abseihen und auf Eis servieren. Sie können nach Geschmack ein Süßungsmittel und/oder Zitronenschnitze hinzufügen. Genießen!


Die köstlichsten kalt gebrühten Eistee-Geschmacksrichtungen, die ich bisher probiert habe, sind:


- Zitronenverbene Tee: frisch, zitronig, „brut“, harmonisch

- Basische Kräuter Tee: mild, ausgewogen, liebenswert

- Ingwer-Zitrone Tee: frisch, würzig, unwiderstehlich


Perfekt für Picknicks im Park, Wandern oder andere Outdoor-Aktivitäten.


Kalt gebrühten Eistee zuzubereiten ist ganz einfach, ohne die Bitterkeit von normalem Tee und er bleibt tagelang frisch im Geschmack!

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